Der Imker

Wie alles begann:

Seit 2016 betreibe ich meine Imkerei im Weinviertel. Die Mitgliedschaft im örtlichen Imkerverein sowie die Teilnahme an Schulungen nutze ich um mein Wissen stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Seit Anfang an wird mein Betrieb auf Bio Standards geführt. Obwohl das „BIO-Zertifakt“ noch nicht zu meinen Zeugnissen zählt, ist es für mich selbstverständlich den Bienen einen so natürlich, wie möglichen Lebensraum zu gewährleisten. Unser Standort wird mit viel Liebe gepflegt. Die Pflanzenlandschaft rund um uns reagiert jedes Jahr auf’s Neue positiv auf die Anwesenheit der Tiere. Für uns steht die Natur und ihre Artenvielfalt an erster Stelle.

Pflanzen und Tiere bilden eine Symbiose und bedanken sich mit einer guten Ernte bei uns Menschen. (und honig gibt’s auch noch) Diesen wiederrum könnt ihr ab jetzt direkt bestellen und euch schmecken lassen.

Hier geht’s zum Honig:

 

 

Wie entsteht V-Honig und was kann er?

Honig wird von den Bienen zu deren eigener Versorgung produziert. Lange Zeit, bevor Zucker industriell hergestellt werden konnte, war Honig das einzige Süßungsmittel überhaupt. Auch Heilkräfte werden ihm nachgesagt und er kommt – auch heute noch – zu verschiedenen medizinischen Zwecken zum Einsatz.

Honig ist ein Produkt der Bienen. Sie sammeln Blütennektar und andere süße Pflanzensäfte, indem sie diese über ihren Rüssel aufnehmen. Auch zuckerhaltige Ausscheidungen von Pflanzenläusen (Honigtau) dienen den Bienen als Grundlage für die Honigherstellung. Im Körper der Biene werden den gesammelten Säften spezielle Enzyme beigemischt, wodurch sich deren Zusammensetzung ändert. Die Bienen transportieren die Säfte schließlich in den Bienenstock, wo sie in Waben gespeichert werden und zu Honig heranreifen.

Bis dahin sind jedoch unzählig viele Arbeitsschritte nötig: Die Blütensäfte werden innerhalb des Bienenstocks immer wieder umgelagert, indem sie wiederholt von den Bienen aufgenommen und wieder abgegeben werden. Dabei gelangen immer wieder Enzyme, Säuren und andere Eiweiße aus der Biene in den Nektar, die zur Eindickung und Reifung des Honigs beitragen.

Honig hat einen geringeren Kaloriengehalt als herkömmlicher Zucker, aber eine stärkere Süßkraft. Verwendet man also Honig zum Süßen, reicht eine geringere Menge aus und gleichzeitig werden Kalorien gespart. Die im Honig enthaltenen Zuckerverbindungen scheinen zudem für den Stoffwechsel weniger belastend zu sein als herkömmlicher Haushaltszucker: Sie führen zu weniger starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels, wodurch z.B. Heißhungerattacken vermindert werden. Das kann vor allem für Menschen mit Übergewicht bzw. mit dem Wunsch, abzunehmen, von Vorteil sein.

In der Volksheilkunde kommt dem Honig seit jeher große Bedeutung zu, er ist als Hausmittel weit verbreitet und beliebt. Honig wird eine entzündungshemmende, antibiotische und antiallergische Wirkung nachgesagt. Zudem soll Honig auch das Immunsystem und das Herz-Kreislauf System stärken.